Historische Bildwelten – Wie Kunstgeschichte Wissen schafft
Reisen Sie online durch historische Landschaften der Schweiz und lernen Sie dabei, wie sich unser Blick auf die Landschaften verändert hat. Erfahren Sie mit historischen Fotografien und Objekten, wie fotografische Reproduktionen die Wahrnehmung von Kunstwerken beeinflussen.
Wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen, erschliessen und deuten, zeigt sich seit jeher in Bildern. Kunstgeschichte erforscht diese historischen Bilder heute mit neuen digitalen Methoden und stellt dabei grundlegende Fragen: Wie veränderten sich Landschaften – und der Blick auf sie? Wie formten Bilder unser Wissen über Räume? Und wie lassen sich historische Bildmedien selbst als Forschungsobjekte neu lesen?
Die Online-Plattform «Bilder der Schweiz online» eröffnet einen digitalen, interaktiven Zugang zur Kunst- und Kulturgeschichte der Schweiz. Historische Landschaftsansichten aus der Zeit um 1800 werden dabei nicht nur gezeigt, sondern räumlich verortet und in ihren historischen Kontext eingebettet. Auf diese Weise können Sie den Schweizer Alpen- und Siedlungsraum um 1800 bereisen und die damit verbundenen Wissenswelten erleben.
Ergänzend bietet der Stand des Kunsthistorischen Instituts Einblicke in den Umgang mit historischen Fotografien. Das Medium der Fotografie spielt seit dem 19. Jahrhundert eine wesentliche Rolle im Fach Kunstgeschichte. Schon früh wurden Fotografien von Kunstwerken in der Lehre eingesetzt. Die Qualität der Reproduktionen sowie die zur Kolorierung verwendeten Farben bestimmten das Erscheinungsbild eines Kunstwerks erheblich mit. Anhand einer kleinen Auswahl von historischen Foto-Objekten können Sie die Materialien und Techniken der Fotografie aus der Nähe erfahren.
Weitere Informationen:
Projekt «Bilder der Schweiz Online» (BSO)
Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie
Kooperationspartner: Zentralbibliothek Zürich
Kooperationspartner: Schweizerische Nationalbibliothek Zürich
Förderung: Stiftung Familie Fehlmann
